Goldene Regel 2

Du sollst deine Terminologie pflegen

Die Goldene Regel 2 „Du sollst deine Terminologie pflegen!“ ist der wesentliche Ansatz, um die Qualität zu sichern und aufwändige Nacharbeiten zu verhindern. Über stilistische Fragen lässt sich streiten, über Fachbegriffe nicht.
Dabei ist die Lösung heutzutage kinderleicht: Online-Glossare, die in Echtzeit mit der Übersetzungsumgebung verknüpft sind, garantieren ohne Kosten und Mehraufwand, dass die Terminologie immer auf dem aktuellen Stand ist und konsistent verwendet wird.

Terminologie ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Fachübersetzung

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Fachbegriffe in einem Text wichtig sind. Trotzdem staunt man nicht schlecht über das Ergebnis einer Umfrage des Fachmagazins Multilingual bei international tätigen Unternehmen.

80% der Probleme beruhen auf der Terminologie

80% der Unternehmen erklärten, dass das Hauptproblem bei ihren Übersetzungen in der Terminologie liegt: Entweder ist keine spezifische Terminologie vorhanden oder sie wird nicht konsistent verwendet. Eventuell vorhandene Glossare werden nicht verbindlich aktualisiert, es besteht kein unternehmensweiter Zugriff.“

Wenn 80% der Probleme auf der Terminologie beruhen, dann liegt auf der Hand, was zu tun ist: die Terminologie muss gepflegt werden.

Terminologie-Management

Einfacher gesagt, als getan, denn die Terminologie wird in den Unternehmen selten an einer einzigen Stelle verwendet. Es gibt auch niemanden, der direkt für sie verantwortlich ist.

Oft wird in guter Absicht ein Glossar in Form einer Excel-Tabelle erstellt und im Unternehmen zwischen Produktion, Vertrieb, Marketing, Kundendienst usw. ausgetauscht (oder auch nicht). Wer wann welchen Begriff hinzufügt, ändert, löscht, entzieht sich jeder Kenntnis, ebenso wie die Frage nach dem aktuellen Versionsstand oder sogar die wesentliche Frage:

„Weiß jemand, wo das Glossar ist?“

Für ein sinnvolles Übersetzungsmanagement gibt es eine Handvoll Grundvoraussetzungen:

  • Es muss ein Glossar angelegt werden
  • Die Kernbegriffe werden in das Glossar eingetragen (in allen vorkommenden Sprachen)
  • Alle im Unternehmen, die mit Fachbegriffen zu tun haben, besitzen Zugriff auf das Glossar
  • Die Übersetzer haben Zugriff auf das Glossar
  • Das Glossar ist jederzeit verfügbar
  • Das Glossar ist jederzeit auf dem aktuellen Stand

Interessant ist natürlich auch, wenn man erkennen kann, wer einen Begriff hinzugefügt oder geändert hat und aus welchem Grund (Revisionsgeschichte). Oder welche Begriffe nicht verwendet werden sollen (aufgrund stilistischer Erwägungen) oder nicht verwendet werden dürfen (zum Beispiel aus patentrechtlichen Gründen). Mit einer Excel-Tabelle ist das nicht zu leisten, vor allem nicht, wenn es eine Vielzahl von Zielsprachen gibt und vielleicht auch Mitarbeiter im Zielmarkt eingebunden werden sollen, weil dort eine eigene Terminologie gepflegt wird und berücksichtigt werden soll.

„Sonst noch Probleme?“

Es gibt selbstverständlich ausgefuchste Terminologie-Programme, mit denen sich Terminologie nach allen Regeln der Kunst verwalten lässt. Es gibt nur einen (?!) großen (!?) Haken (!!!) an der Sache (wie auch bei Übersetzungsprogrammen):

Diese Umgebungen sind für ausgebildete, spezialisierte Linguisten geschaffen. Sie erfordern eine Installation an verschiedenen Orten im Unternehmen. Die Inhalte müssen zentralisiert gespeichert und abgerufen werden. Es braucht eine Investition in Programm und Lizenzen, die jährlich erneut fällig werden. Jemand aus der IT muss sich um Wartung und Aktualisierung kümmern. Die Mitarbeiter, die das Programm nutzen sollen, müssen eingearbeitet werden. Und es gibt weitere Knackpunkte…

Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass das in den meisten Unternehmen eben nicht funktioniert. Daher der oben genannte Rückgriff auf Excel-Tabellen (was ebenfalls nicht funktioniert).

„Wie geht es richtig?“

Zum Glück gibt es heute fortschrittliche Lösungen mit einer Reihe entscheidender Vorteile:

  • keine Einarbeitung
  • kein Installationsaufwand
  • keine Kosten
  • keine Lizenzen
  • keine sonstigen Beschränkungen

Die Mitarbeitenden, der Übersetzungsdienstleister und die Übersetzer:innen können problemlos angebunden werden. Es handelt sich also um eine nahtlose Lösung für das gesamte Unternehmen und den gesamten Übersetzungsprozess von A bis Z.

🔴 Vermeide also 80% Deiner Probleme, indem du dein Terminologie-Management richtig organisierst.

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Christian Faust

Fachübersetzer

Christian ist staatlich geprüfter Fachübersetzer und seit über 30 Jahren freiberuflich in der Übersetzungsbranche tätig.

Zu seinen Kunden zählen namhafte Industrieunternehmen, die auf sein Know-how und seine Erfahrung bauen.

Sein Steckenpferd ist die Umsetzung von Innovationen in Vorteile für seine Kunden. Deshalb hat er LoLa, MAeX®️ & CO entwickelt.

Besonders gerne hört er in Beratungsgesprächen den Satz: „Das machen wir immer so!“ 😅

Fachübersetzungen sind Vertrauenssache. Know-how, Erfahrung und Innovation machen den Unterschied. Es geht darum, was du wirklich brauchst.

Ich freue mich auf unser Gespräch.

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